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Geschichte Eine andere
früher vertretene und sich hartnäckig bis heute haltende Erklärung,
dass der Name "Titlis" auf eine Alp des Tuotilo zu beziehen
sei, entbehrt jeder Grundlage. [Seitenanfang] Höhenangaben Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde der Titlis vom Zürcher Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer kartographisch erfasst. Auf eine Höhenangabe verzichtete er aber. 1763 galt der Titlisberg wie im "Allgemeinen helvetisch Lexikon" beschrieben als einer der höchsten Berge der in den eydgenössischen Landen. 1785 schätzte der Genfer Forscher und Mont-Blanc-Bezwinger Horace-Bénédict De Saussure den Titlis auf 1540 Klafterüber dem Vierwaldstättersee (umgerechnet ca. 3344 m ü.M.) und kam der wirklichen Höhe von 3239 m schon ziemlich nahe. Ende des 18. Jahrhunderts hat der Bergführer und Titliskenner Jochaim Eugen Müller die Höhe von 3290 m errechnet. ![]() Bild: Seite 14 / Engelberger Dokumente, Heft 20, 1997 [Seitenanfang] Erstbesteigung Der Titlis wurde bereits 1744 von einer einheimischen Viererseilschaft zum erstenmal bestiegen. Diese Angabe stammt aus einem Brief des Engelberger Subpriors P. Magnus Waser an den Zürcher Geograph Johann Konrad Füssli. Erschliessung mit Bergbahnen ![]() 1912 Bau der Drahtseilbahn Engelberg-Gerschnialp 1927 Bau der Luftseilbahn Gerschnialp-Trübsee 1965 Bau der Luftseilbahn Trübsee-Stand 1967 Bau der Luftseilbahn Stand-Kleintitlis 1992 Neubau der ersten drehbaren Luftseilbahn Rotair Dies und viele weitere interessante historische Informationen finden sie im Heft "Der Titlis ist schauerlich" von Rolf De Kegel, herausgegeben von der Kulturkommission der Einwohnergemeinde Engelberg aus der Reihe, Engelberger Dokumente, Heft 20, 1997. Zu beziehen bei: Kulturkommission Einwohnergemeinde Engelberg Gemeindehaus 6390 Engelberg |
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