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Bau der Eisgrotte

Die Eisgrotte wurde in den frühen 70er Jahren durch Mitarbeiter der Titlis Rotair AG erbaut. Dies geschah auf Initiative des damaligen Direktors der Titlisbahn Herr Alder. Das Ziel war mit dieser zusätzliche Attraktion mehr Touristen auf den Titlis zu locken.

Die Arbeiten zogen sich über mehrere Jahre hin und waren eine sogenannte "Schlechtwetterarbeit", d.h. man baute weiter wenn draussen auf dem Gletscher sonst nichts mehr ging.
Der Ausbruch der rund 3000 m3 Gletschereis erfolgte vorwiegend von Hand. Es wurden Bohrlöcher ins Eis getrieben und Sprengungen durchgeführt um das Eis zu lösen.
Die so herausgebrochenen Eisblöcke wurden anschliessend zerkleinert und mit Hilfe von Schubkarren nach Draussen befördert.

Um eine gleichmässiges Stollenprofil zu erhalten wurde mit einer Elektrosäge und zum Teil von Hand die Oberfläche des Stollens nachbearbeitet.

Das ganze Know-how für dieses Projekt wurde von den beteiligten Mitarbeiter der Titlisbahnen selber erarbeitet. Verschiedene Techniken wurden ausprobiert und weiterentwickelt und mancher Rückschlag eingesteckt und viele Widrigkeiten umschifft werden, bis die Eisgrotte in ihrer heutigen Grösse fertiggestellt werden konnte.






Renovationsarbeiten

Im Herbst 2003 starteten nun die seit langem geplanten Instandstellungs- und Renovationsarbeiten, damit die Eisgrotte nach all den Jahren wieder in neuem Glanz erstrahlten kann.

Dabei wird vor allem der Eingangsbereich neu mit Platten aus Kunstfelsen verkleidet. Die Platten werden in der Form wie auf dem Bild zu sehen angeliefert und anschliessend von Spezialisten in passende Stücke geschnitten. Die einzelnen Zuschnitte werden dann vor Ort zusammengefügt und verspachtelt.
Diese Polyesterplatten sind ein Abdruck von einer echten Felswand und von blossem Auge kaum von echtem Fels zu unterscheiden.

Auf dem diesem Bild kann man bereits das Resultat sehen.

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